Chronik

1973

Am 11. August treffen sich 66 Männer und Frauen im Gasthaus „Zur Krone“ und gründen den Sport Club Hassenroth.

Der erste gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

  • Wilfried Gunst (1. Vorsitzender)
  • Adam Heid (2. Vorsitzender)
  • Erwin Brand (Geschäftsführer)
  • Werner Zulauf (Kassenwart)
  • Wilhelm Flath jun. (Kassierer)
  • Karlheinz Zulauf (Schriftführer)
  • Ewald Frohmuth (Jugendleiter)
  • Jakob Hally (Spielausschuß)
  • Helmut Friedrich (Spielausschuß)
  • Rudi Scheuermann (Spielausschuß)
  • Horst Meixner (Beisitzer)
  • Klaus Schäfer (Beisitzer)
  • Albrecht Wolf (Beisitzer)

Der Verein hat im Gründungsjahr 95 Mitglieder. Auf dem von Reinhold Flath gepachteten Ackergelände an der Helmut Erb Straße wird von Vereinsmitgliedern das Sportgelände angelegt und mit Rasen eingesät. Am Sportplatz wird eine kleine, gebrauchte Baubaracke aufgestellt und renoviert. Sie dient als Lager und Umkleideraum.

Der Sportclub organisiert erstmals wieder die Kerb in Hassenroth. Die Veranstaltung wird am Feuerwehrhaus durchgeführt. Hierzu wird mit Fichtenstangen und Zeltplanen ein provisorischer Anbau am Feuerwehrhaus aufgebaut. Die Veranstaltung ist sehr erfolgreich.

Im September werden mit Günther Muth erste Gespräche geführt, um den Bau einer Duschanlage in der Vereinsgaststätte vorzubereiten. Ewald Frohmuth trifft Vorbereitungen und führt erste Gespräche um den Jugendspielbetrieb mit dem SV Hummetroth zu organisieren. Hassenroth stellt in der kommenden Spielrunde eine eigene E-Jugend Mannschaft. Die restlichen Jugendmannschaften spielen in Hummetroth.

In der Generalversammlung am 22. Dezember berichtet Ortsvorsteher Philipp Dörr über die Sportplatzsituation in Hassenroth. Dem SC Hassenroth soll im Rahmen der Flurbereinigung Fläche für die Einrichtung eines Sportgeländes zugewiesen werden.

1974

Im Januar werden erste Vorbereitungen für die Umzäunung des Sportplatzes getroffen. Die Arbeiten zum Bau der Duschanlage im Keller des Vereinslokals werden in Angriff genommen. Mit Reinhold Flath wird ein Pachtvertrag abgeschlossen, der vorerst für 3,5 Jahre die Nutzung des Geländes als
Sportplatz regelt.

Vereinsvorstände aller Ortsvereine treffen sich, um den geplanten Anbau am Feuerwehrhaus zu diskutieren. Der provisorische Anbau mit Stangen soll durch eine feste Balkenkonstruktion ersetzt werden.

Im Frühjahr finden die ersten Fußballspiele der Vereinsgeschichte statt.
Bei den Sportfreunden des TSV Wiebelsbach spielen die 1. und 2. Mannschaft Ihre ersten Frundschaftsspiele.



1. Mannschaft

Hinten von links: Karlheinz Zulauf, Wilfried Gunst, Günther Amend, Reinhard Pohlner, Günter Amend, Wolfgang Erbeldinger, Karlheinz Becker.
Vorne von links: Dietmar Friedrich, Helmut Rausch, Wilfried König, Wilfried Weiß.



2. Mannschaft

Hinten von links: Reinhold Flath, Ottmar Beck, Franz Bischof, Helmut Friedrich, Gerhard Steiger, Dieter Steiger.
Vorne von links: Erwin Reeg, Wolfgang Kappus, Heinz Eidenmüller, Gerald Wolf, Hans Steiger.

Das erste Verbandsspiel des SC Hassenroth gegen Breitenbrunn endet unentschieden mit 2:2 Toren. Torschützen für den SC waren Gerald Wolf und Helmut Rausch.

In der außerordentlichen Generalversammlung am 9. November wird die Ausführung des Vereinswappens festgelegt. Aus verschiedenen Vorschlägen wird der Entwurf von Marina Spieß ausgewählt. Der Entwurf wird von Herbert Pohlner gestaltet.

1975

Die Vorbereitungen für den Anbau am Feuerwehrhaus laufen an.
Erster Spatenstich zum Bau der Teichanlage. Mit dem Bau der Teichanlage entfällt auch die Zuweisung von Sportfläche für den SC Hassenroth. Das Sportplatzproblem beginnt sich abzuzeichnen.

1976

Anfang September wird der Anbau am Feuerwehrhaus fertig gestellt, an Kerb mit dem Namen „Brunnenstub“ eingeweiht und in Betrieb genommen. Außer der Arbeitsleistung brachten die Feuerwehr und der Sportclub ca. 13800,- DM auf und die Gemeinde gab einen Zuschuss von 6800,- DM. Dieser Anbau, eine Gemeinschaftsleistung der Hassenrother Einwohner hat einen ca. 300 qm großen Veranstaltungsraum und verfügt über ca. 350 Sitzplätze, eine ca. 40 qm große Bühne und eine geräumige Bar. Dieser Anbau war fortan die Grundlage für viele kulturelle und gesellige Veranstaltungen in Hassenroth.

1977

Wilfried Gunst tritt als 1. Vorsitzender zurück. Erwin Brand wird in der Generalversammlung am 6. Mai zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.

Die 2. Seniorenmannschaft des SC Hassenroth erringt die Meisterschaft.

Die bisherigen Holztore werden durch Alutore ersetzt.
Der Eigentümer des Sportgeländes kündigt den Pachtvertrag. Der SC Hassenroth ist damit ohne Sportplatz und drängt die Gemeinde zur Lösung des Sportplatzproblems in Hassenroth.

Die Gemeindevertretung Höchst genehmigt den Zuschuss für den Bau der Halle in Hummetroth. Die von Hassenroth geforderte gemeinsame Halle, zwischen Hassenroth und Hummetroth, wird mit dem Versprechen, auch in Hassenroth eine Halle einzurichten, abgelehnt.

1978

Nach Vermittlungen im Hause Dörr erwarb Herr Helmut Erb am 30. März das Sportgelände und beendete damit vorerst die Sorgen des Sportclubs um das Weiterbestehen.
Die Sportvereine in der Gemeinde Höchst müssen die Sportplätze selber pflegen. Der SC Hassenroth kauft deshalb seinen ersten eigenen Rasenmäher. Die von der Gemeinde zur Verfügung gestellte „Probsthütte“ wird im Dezember aufgestellt.

1979

Gerhard Steiger übernimmt das Amt des 1. Vorsitzenden.

Die „Probsthütte“ wird ausgebaut. Durch den Einbau einer Trennwand wird neben dem Wirtschaftsraum auch ein separater Umkleideraum geschaffen.

1980

Die Gemeinde Höchst kauft das Sportgelände von Helmut Erb und schafft damit eine dauerhafte Lösung für das Sportplatzproblem in Hassenroth.

Eine AH-Mannschaft und eine Damenfußballmannschaft werden gegründet. Die erste Mannschaft des SC gewinnt das Otzberg-Pokalturnier.

1981

In der Generalversammlung am 13. Juni wird Karlheinz Zulauf zum 1. Vorsitzenden gewählt und die Satzung des SC Hassenroth neu strukturiert.

In diesem Jahr beginnen die Planungsvorbereitungen zum Bau eines Umkleidegebäudes. Architekt Peter Rippl stellt den Vorentwurf für das Umkleidegebäude und erste Kostenschätzungen vor.

1982

Die Generalversammlung des SC Hassenroth beschließt den Bau eines Umkleidegebäudes.
Der Verein wird im April in das Vereinsregister eingetragen und die Gemeinde Höchst schließt mit dem SC einen Pachtvertrag über das Sportgelände ab.

1983

Die Arbeiten zum Bau des Umkleidegebäudes werden in Angriff genommen. Am 7. März werden die ersten Fundamente ausgehoben.

Die 1. Mannschaft gewinnt das Otzberg-Pokalturnier.
Die Damenfußballmannschaft wird aufgelöst.

1984

Um den Bau einer Halle in Hassenroth voranzutreiben treffen sich die Vorstände aller Ortsvereine und gründen die Hallenbaugemeinschaft.

1985

Das Umkleidegebäude wird im Juni eingeweiht.

Der Verein kauft von der HEAG vier Flutlichtlampen und zwei Masten und errichtet in Eigenleistung die Flutlichtanlage. Damit wird der Trainingsbetrieb im Winter wesentlich verbessert.

Im November erhält der Verein von der Gemeinde die Schankerlaubnis. Für die Bewirtschaftung und Reinigung des Umkleidegebäudes wird erstmals ein Dienstplan mit ca. 50 Helferinnen und Helfer aufgestellt.

1986

Unter reger Beteiligung veranstaltet der SC eine „Dorf-Olympiade“ mit Spiel und Spaß für Jung und Alt.

1988

Vereinsausflug nach Walsrode in Verbindung mit einem Freundschaftsspiel. Unter der Leitung von Reinhard Pohlner wird im Juni ein Jugendzeltlager in Hirschhorn durchgeführt.

1989

Die erste Mannschaft erreicht die Relegationsrunde und verpasst, gegen den FC Höchst, nur knapp den Aufstieg.

Die Gemeinde lässt den Sportplatz sanieren, der Rasen wird stellenweise erneuert. Eine Beregnungsanlage wird angeschafft. Ein Trainingsplatz wird in Eigenleistung angelegt.

Die D-Jugend erreicht das Kreispokalendspiel in Beerfelden (1:5 gegen SV Lützel-Wiebelsbach).



D-Jugend JSG Hassenroth

Hinten von links: Tobias Münzer, Sven Hartmann, Björn Emig, Reinhard Pohlner, Patric Bischof, Björn Karg, Alexander Büchler.
Vorne von links: Uwe Franzmathes, Andre Kappus, Mirko Friedrich, Sebastian Schimmer, Torsten Münzer, Timo Münzer.

1990

Die Gemeinde Höchst legt den ersten Planungsentwurf für die Mehrzweckhalle in Hassenroth vor.

Die Jugendfußballer führen im Juni ein Zeltlager in Oedheim an dem Kocher durch.

1992

Das 3. Zeltlager der Jugendfußballer findet auf dem Sportgelände in Hassenroth statt.

1993

Die Gemeindevertretung beschließt die Vergabe der Planungsarbeiten für den Bau der Mehrzweckhalle in Hassenroth.

Die D-Jugend wird Kreisvizemeister und erreicht das Kreispokalendspiel in Seckmauern (2:3 gegen JSG Hiltersklingen).



D-Jugend JSG Hassenroth

Hinten von links: Ulrich Stanzl, Stefan Steiger, Tobias Dotterweich, Bernd Greitzke, Tobias Schmutzler, Reinhard Pohlner.
Vorne von links: Ronny Muth, Nico Amend, Marcel Friedrich, Tim Schachtschneider, Oliver Alt.

1994

Bürgermeister Schäfer vollzieht am 20. Juli den ersten Spatenstich zum Bau der Mehrzweckhalle.

1995

Das Sportheim wird umgebaut und in die neue Halle integriert. Am Freitag, dem 4. August wurde die Mehrzweckhalle feierlich eingeweiht.

1996

Im Oktober wird unter der Leitung von Peter Steiger, Wolfgang Hartmann, Günter Steiger und Heinrich Weidmann und unter Mithilfe weiterer Vereinsmitglieder der Außenputz des Sportheims aufgebracht.

1997

Für die Fußballer wird ein transportables Trainingstor und ein Kopfballpendel angeschafft.

1998

Der SC Hassenroth feiert vom 25. Juli bis 2. August sein 25 jähriges Vereinsjubiläum.

2002

Der SC Hassenroth kann nach 29 Jahren keine 2. Mannschaft mehr melden.

2008

In einem sehr schwierigen Jahr mit einem Mini-Kader kann sich die 1. Mannschaft für die C-Liga qualifizieren und muß nicht in die neue D-Liga absteigen.

2010

Die 1. Mannschaft steigt in die D-Liga ab. Der sportliche Tiefpunkt ist erreicht.
Es wird ernsthaft daran gedacht die Mannschaft abzumelden.

2011

In der Mitgliederversammlung am 5. Juni wird Reinhard Pohlner zum 1. Vorsitzenden gewählt.

2012

Der SC Hassenroth wird Meister in der D-Liga. Mit 186 geschossenen Toren
gewinnt die Mannschaft den Offensivpokal der Sparkasse Odenwaldkreis.

2014

In Eigenleistung wird die Erweiterung der Flutlichtanlage errichtet und am 12. April fertiggestellt. Für die Materialkosten erhält der Verein einen Zuschuss der Gemeinde Höchst.