2020 - AH Sommerwanderung 04. Juli 2020

Der Bericht

Nachdem der ursprüngliche Termin wegen einer Unwetterwarnung um eine Woche verschoben wurde, konnte die geplante Wanderung nach der ewig langen Corona-Pause endlich stattfinden. Das Wetter war ideal zum Wandern. Vielleicht war der Wind etwas zu heftig. Aber die Alten Herren sind ja gewohnt, gegen den Wind zu laufen. Übrigens: Die für das letzte Wochenende angekündigten Gewitter machten zwar einen großen Bogen um unseren schönen Odenwald, aber es war sehr schwül. Wer weiß, da hätte vielleicht doch der eine oder andere schlapp gemacht. Unterm Strich war der 04.07. der bessere Termin und die beiden Wettergötter Hubert und Jacky haben die richtige Entscheidung getroffen.

Nachdem die Alten-Herren vor kurzem aufgeklärt wurden, dass „Koma-Saufen“ im Odenwald „Vorglühen“ heißt, trafen sich um 11.00 Uhr zu besagtem „Vorglühen“ folgende unerschrockenen Wanderer vor dem Sportheim des SC Hassenroth:
Andre´, Horst, Hubert, Jacky, Klaus, Martin, Stefan F. und Wolfgang (mit seinem lieben Hunde-Mädchen).
Es gab einen Kasten Bier, finanziert von Uli. Zudem hatte Klaus ein Paket „Klopfer“ (Mädchen-Schnaps) und frische Brezel spendiert. Hierfür Dank im Namen der AH-Kasse.

Pünktlich um 11.30 Uhr brachen wir zur ersten Etappe zum Dornröschen nach Annelsbach auf. Bereits nach ca. 200m gab es den ersten Haltepunkt: Sebi bewirtete uns mit einem guten Heilwasser namens „Bachmann“. Hierbei handelt es sich um eine Dortmunder Spezialität. Jedenfalls schmeckte das Heilwasser besser, als die Dortmunder Elitekicker in letzter Zeit gespielt haben. An dieser Stelle nochmals Dank an Sebi für den guten Tropfen.

Den Preis des ersten Pinklers mussten sich auf dem Weg nach Annelsbach Horst und Jacky teilen. Um 12.30 Uhr trafen wir in Annelsbach ein, um außer den üblichen Getränken auch etwas Festes zu uns zu nehmen. Leider mussten wir sehr lange auf das Essen warten. Man gab hierfür Jacky die Schuld. Er hatte einen „Strammen Max“ bestellt. Aber nicht mit rohem Schinken laut Karte, sondern mit gekochtem Schinken. Es wurde vermutet, dass die Küche den gekochten Schinken erst besorgen musste.

In der Zwischenzeit waren Harald und Karl zu der Truppe gestoßen. Im Gegenzug musste Wolfgang die Truppe wegen privater Termine verlassen. Mit einer leichten Verzögerung starteten wir zur nächsten Etappe nach Mümling-Grumbach ins Gasthaus „Bergkeller“. Unterwegs gab es zwei Pausen mit Klopfer und Becherovka. Es war wie immer herrlich, durch den Wald unseres wunderschönen Odenwaldes zu wandern. Unterwegs musste Martin dem Andre` den Schnürsenkel eines Schuhes binden, denn Andre` hatte einen Arm in Gips und das Binden wäre daher etwas umständlich gewesen. Aber so sind wir Alten Herren – wir helfen uns immer gegenseitig und lassen keinen im Stich.

Um 16.35 Uhr kamen wir am Gasthaus an und erlebten den größten Schock des Tages: Das Gasthaus war noch geschlossen. Und wir waren nach dem strammen Marsch natürlich total ausgetrocknet. Aber zum Glück öffnete sich nach kurzer Wartezeit die Pforte des Paradieses, heraus kam die Wirtin und versorgte uns umgehend mit gezapftem Bier. Ruckzuck war der Schock überwunden und wir genossen das köstliche Nass.

Um 16.15 Uhr starteten wir zur letzten Etappe nach Gumpersberg zum Jonny. Andre` musste uns aus privaten Gründen verlassen, dafür stieß in Forstel Paddy zur Truppe. Es gab noch eine Becherovka-Pause und Harald teilte Leckerlies aus. Ausgehungert durch den langen Marsch freuten wir uns auf das leckere Essen beim Jonny. Um 17.35 Uhr nahmen wir unsere reservierten Plätze im Biergarten des Gasthauses ein und studierten sofort die Speisekarte. Begrüßen konnten wir inzwischen auch unseren Sportfreund Timo, der zur Wanderung leider keine Zeit hatte, aber zum Essen gekommen war. Zur Verdauung gab Karl eine Runde „Willis“ aus, bevor wir um 19.45 Uhr zur Heimreise aufbrachen. Zum Teil erfolgte die Heimreise per Auto. Das lässt sich durch die unterschiedlichen Wohnorte leider nicht vermeiden. Jedoch immerhin 5 Personen wanderten wieder zurück nach Hassenroth.

Unsere Wanderungen sind immer wieder toll und es ist schön, mit den Alten Herren einige gemütliche Stunden zu verbringen. Wir alle hoffen, dass das Thema Corona bald überstanden ist und wir wieder zu einem normalen Ablauf der Aktivitäten unserer Alten Herren Mannschaft kommen können.