2019 - AH Abschlusswanderung 16. November 2019

Der Bericht

Abschlusswanderung Saison 2019 am 16.11.2019

AH-Spieler, die die Wanderung komplett mitgemacht haben: Horst, Hubert, Jacky, Karl, Klaus, Manu, Paddy, Stefan F.
Phasenweise anwesend: Andre‘, Timo.
Gast-Wanderer: Franz, Manfred, Otto.

Vorab eine Info zum Hallentraining: Nachdem es am Donnerstag in der Dusche A….kalt war und Stefan daher ein Heizöfchen geholt hatte, ist für das nächste Training sichergestellt, dass die Umkleidekabine und der Duschraum beheizt sind.

Nun zur Wanderung:

Offizieller Treffpunkt war für 10.30 Uhr in Höchst terminiert. Die Hassenröther Fraktion hatte beschlossen, sich nicht nach Höchst fahren zu lassen, sondern gleich ab Hassenroth mit der Wanderung zu beginnen. Als Treffpunkt wurde der Springbrunnen festgelegt. Wobei hier einmal erwähnt werden muss, dass wahrscheinlich nur die Ur-Hassenröther wissen, wo sich der Springbrunnen befindet. Der Brunnen ist nämlich inzwischen wegen einer zu hohen Hecke überhaupt nicht mehr zu sehen. Und Wasser springt dort schon ewig nicht mehr. Jedenfalls nicht so hoch, dass man es sehen kann. Hier sollte sich die Gemeinde einmal einschalten, und das Teil wieder so herrichten, dass es den Namen Springbrunnen auch verdient.

Vor dem Startschuss gab es zur Vorbereitung auf den langen Weg nach Höchst bzw. zur Stärkung ein Birnen-Heilwasser. Einer unserer jüngsten AH-Spieler (Paddy) durfte nicht alleine wandern. Daher begleitete ihn, quasi als Aufpasser, sein Vater Franz. Schon hier sei erwähnt, dass am Schluss der Veranstaltung nicht mehr ganz klar war, wer nun auf wen aufpasst.

Kurz hinter Annelsbach war der Akku der tapferen Wanderer leer und musste durch ein weiteres Birnen-Heilwasser wieder geladen werden. Zusätzlich gab es Süßigkeiten von Paddy. Die neu gewonnene Power reichte aus, um in Höchstgeschwindigkeit das Ziel „Musikcafe“ in Höchst anzusteuern. Dort warteten bereits die restlichen Wanderer. Endlich gab es Bier zu trinken, denn Heilwasser ist nicht unbedingt zur Löschung des Durstes geeignet. Und Durst haben viele AH-Spieler eigentlich immer. Eventuell liegt da ein Gen-Defekt vor.

Um 11.40 Uhr starteten wir zur Königsetappe nach Hainstadt. Nachdem es beim Start der Wanderung neblig war, stellte sich gegen Mittag unser normales Wanderwetter ein, das wir immer verdient haben: Ein Sonne-/Wolkenmix und trocken. Auf dem langen Weg nach Hainstadt gab es zwei Pausen. Eine am Georg-Verst-Heim (mit Haselnuss-Heilwasser von Paddy). Die zweite kurz hinter Neustadt, nun wieder mit Birnen-Heilwasser.

Mit einer kleinen Verzögerung kamen wir in Hainstadt an. Dort hatte Horst im „Schnapshäuschen“ für uns reserviert und das Essen schon vorbestellt. Der Inhaber erwartete uns bereits und begleitete uns in den Gastraum. Dazu durchquerten wir einen Hof und konnten in einem Nebengebäude durch eine große Glaswand in einen sehr gemütlichen Raum mit einem riesigen Ofen schauen. Dieser Raum sollte später noch eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

Normal bietet der Wirt kein Bier an, sondern nur Wein und Apfelwein. Vergleichbar mit einer Straußenwirtschaft. Für uns machte er eine Ausnahme und bot uns zusätzlich Flaschenbier an. So konnte jeder das richtige Getränk finden. Das vorbestellte Essen ließ nicht lange auf sich warten. Es war sehr lecker und alle waren zufrieden.

Nach dieser Stärkung waren wir bereit für neue Taten und nahmen das Angebot des Wirtes an, uns die Brennerei zu zeigen. Hierzu mussten wir den Hof durchqueren und konnten wieder in den bereits vorstehend beschriebenen gemütlichen Raum sehen. Der Wirt erklärte uns ausführlich, welche Schritte nötig sind, bis ein Schnaps fertig ist. Das war hochinteressant und zeigte uns, dass viel Aufwand dahinter steckt. Zusätzlich zu dem Aufwand gibt es noch jede Menge gesetzliche Auflagen zu beachten. Und es erfolgen regelmäßige Kontrollen, dass alles den Vorgaben entspricht. Also Jungs … wenn wir künftig unser Heilwasser trinken, denkt immer daran, wieviel Arbeit darin steckt.

An dieser Stelle vielen Dank an den Wirt, Herrn Alexander Friedrich, für die Führung.

Wieder im Gastraum mussten wir natürlich die Erzeugnisse aus der Brennerei testen. Während weitere Getränke bestellt wurden, bezahlten wir unser Essen, da wir zur letzten Etappe aufbrechen wollten. Geplant war, zurück nach Neustadt oder Sandbach zu wandern – je nachdem wo eine Kneipe zu finden war.

Um 17.10 Uhr verließen die Wanderer den Gastraum. Bis auf Jacky. Der rechnete mit dem Wirt noch die Getränke ab. Als er das Gasthaus verließ und im Hof stand, traute er seinen Augen nicht. Die komplette Truppe saß in dem schon mehrmals erwähnten gemütlichen Raum und hatte bereits Getränke bestellt. Jacky wurde dann aufgeklärt, dass die Truppe einstimmig der Meinung war, dass der Wanderweg vom Gasthaus über den Hof zu dem Nebengebäude lang genug war und die Lauferei jetzt ein Ende hat. Somit war diese Etappe die kürzeste, die wir jemals in Angriff genommen haben. Von dem Tisch im Gastraum bis zu dem Tisch in dem separaten Raum waren es ca. 20m. Wir sind halt immer in der Lage, auch schwierige Wanderetappen zu bewältigen.

Der Abschluss war in Hummetroth geplant. Dort feierte die Feuerwehr Höchst West ihren bekannten und beliebten „Bayerischen Abend“. Der angebotene Holservice wurde von uns gerne angenommen. Und so holte uns Frank Lutz mit dem Feuerwehrauto um 18.30 Uhr in Hainstadt ab und karrte uns nach Hummetroth. Obwohl dort richtig viel Betrieb war, fanden wir noch einen freien Tisch. Endlich gab es wieder gezapftes Bier. Das wurde von uns auch ausgiebig getrunken. Zusätzlich wurde natürlich auch das Essensangebot kräftig genutzt. Auf einmal kam Bewegung in die Truppe: Paddy vermisste seinen Rucksack. Er war sich sicher, dass er ihn in Hainstadt mitgenommen hatte. Also konnte er nur im Feuerwehrauto sein. Aber oh Schreck, dort war er nicht. Schließlich fand das Drama doch ein gutes Ende. Paddy hatte den Rucksack an die Stuhllehne gehängt und seine Jacke darüber. Somit war der Rucksack rein optisch verschwunden.

Wir verbrachten, bei toller Stimmung, einige gemütliche Stunden bei der FFW Höchst West und traten gegen 22.30 Uhr den Heimweg an. Viele konnten wiederum den Fahrservice der Feuerwehr nutzen. Der Rest reiste individuell nach Hause.

Eine wieder einmal gelungene Abschlusswanderung ging somit ohne Verluste und ohne Ausfälle zu Ende. Zudem hat die Veranstaltung gezeigt: Die AH SG Hassenroth/Kinzigtal lebt noch.