2019 - 1te Sommerwanderung

Sommerwanderung am 27.07.2019

Sommerwanderung am 27.07.2019

Vom Wetter her waren die Voraussetzungen für eine gelungene Wanderung ideal. Nach der Gluthitze der letzten Tage hatte der Wettergott ein Einsehen und hatte die Temperatur auf ein erträgliches Maß zurückgeführt. Auch waren oft Wolken am Himmel, sodass unsere zarte Haut nicht ständig der Sonne ausgesetzt war. Und die paar Tropfen, die ab und zu von oben kamen, haben uns absolut nichts ausgemacht. Schließlich sind wir ja wasserdicht.

Folgende Wanderer trafen sich um 9.30 Uhr zum Frühstück am Sportheim des SC Hassenroth:
Björn, Horst, Hubert, Jacky, Klaus und Stefan S. Ein besonderes Kompliment an Horst, der erst vor kurzem aus einer Kur zurückkam, sich diese Wanderung trotzdem nicht entgehen ließ.

Das Frühstück war wie immer, aber auch gut wie immer: Fleischwust, Brötchen, Bier und Haselnuss-Heilwasser. Wir saßen vor dem Sportheim, genossen das angenehme Wetter und den herrlichen Blick über den Odenwald.

Leider musste Björn aus gesundheitlichen Gründen wieder die Heimreise antreten.

An dieser Stelle vielen Dank an Klaus, der „Wurscht und Weck“ spendiert hat. Zudem hat er die Route geplant. Auch dafür Danke.

Abmarsch der verbleibenden 5 Wanderer erfolgte um 11.10 Uhr zu unserem ersten Etappenziel, zu unserem Sportfreund Karl nach Hering. Dort wurden wir von Karl mit Getränken und einem guten Heilwasser versorgt. Dafür vielen Dank.

Karl gehört ja zu dem Verein „Tapfere Ritter“. Diese hatten an diesem Tag ihr Sommerfest. Er tätigte einige Telefonate und kündigte uns als „Biertester“ an. Das Fest begann nämlich erst später und offiziell gab es so früh noch kein Bier. Als wir dort ankamen, wurde uns sofort das versprochene Bier zum Testen serviert. Durch Aufbauarbeiten herrschte zwar ziemliche Betriebsamkeit, aber das störte uns nicht. Schließlich hatten wir ja unser Bier. Wir stellten fest, dass die „Tapferen Ritter“ noch älter sind, als wir. Das war ein ganz neues Gefühl. Auf dem Sportplatz sind die Gegner meistens jünger als wir. Inzwischen hatte Karl die Musik aufgebaut und Otto tauchte auf. Wir bekamen ein weiteres Bier zum Testen. Es wurden viele Sprüche geklopft und es gab viel zu Lachen. Hier war Otto natürlich in seinem Element. Vielen Dank an Karl und Otto für die Test-Biere.

So langsam bekamen wir Hunger und starteten daher um 14.20 Uhr nach Lengfeld. Auf dem Weg dorthin beschlossen wir, dass wir Döner essen wollten. Wir kehrten in der Gaststätte „Riffi’s“ ein und bereuten das nicht. Die Döner-Teller waren reichlich und gut. 4 X mit scharfer Soße (brennt am nächsten Tag nach) und einmal mit Hausfrauen-Dressing. Klaus und Stefan tranken Cola. Wer uns AH kennt, weiß ja, dass das kein Problem ist. Aber als der Wirt fragte, ob die restlichen 3 Mann große oder kleine Bier wollten, sagte Stefan: „Natürlich große“. Na ja, Cola trinken aber entscheiden, dass große Bier getrunken werden. Obwohl … die Entscheidung war gut.

Abflug nach Groß-Umstadt erfolgte um 16.30 Uhr. Das war die Königsetappe. Zum einen war es ziemlich weit. Zum anderen schien die Sonne und wir mussten über freies Feld laufen. Und weit und breit kein Bier-Stand.
Als wir am Rand von Groß-Umstand halbverdurstet ankamen, ist uns eingefallen, dass da ja Petra und unser AH-Kollege Timo wohnen. Das könnte die Rettung sein. Also klingelten wir und wurden zum Glück sofort eingelassen. Timo war zwar nicht da, aber Petra bewirtete uns und gab uns den lebenswichtigen Gerstensaft zum Trinken. Zudem nahmen wir noch ein Haselnuss-Heilwasser zu uns. Und ruckzuck waren die Strapazen der Königsetappe vergessen. Petra zeigte uns dann noch Haus und Grundstück. Wir waren uns alle einig: Die zwei haben ein richtig schönes Anwesen. An Petra nochmals vielen Dank für die tolle Gastfreundschaft.

Um 18.30 Uhr brachen wir zur Schlussetappe in den Biergarten „Wamboltser Schloss“ auf. Unterwegs brauchte Stefan etwas „Süßes“ und kaufte sich ein Eis. Und stellt euch vor … er hat ein Bällchen gekauft. Das ist ja so, als wenn man Bier aus einem Schnapsglas trinkt. Aber was soll’s – er hat auch mit dem einen Bällchen kräftig geschmatzt.

Nachdem wir zwei Runden Bier getrunken hatten, war es für uns ältere Leute spät genug und wir traten die Heimreise an. Horst mit dem Zug, Klaus wurde von seiner Frau abgeholt, und die Hassenröther-Fraktion wurde von Huberts Chefin Annette heimgefahren.

Bei Bassl’s gab es in ihrem gemütlichen Garten noch einen Absacker. Die Wanderung fand dadurch einen würdigen Abschluss. Zumindest für die Hassenröther.

Es war, wie bei den AH eigentlich immer, wieder eine tolle Unternehmung. Klar wäre es schöner, wenn die Beteiligung größer wäre. Das steht außer Frage. Aber auch mit fünf Mann kann man einen wunderschönen Tag verbringen, viel Lachen, gut essen, Bier und sonstige Getränke genießen und einfach nur entspannt durch unseren schönen Odenwald wandern. Die fünf Wanderer sind bei der nächsten Wanderung bestimmt wieder dabei.

Wanderer (Die Hartnäckigen AH)

Björn, Horst, Hubert, Jacky, Klaus und Stefan S.